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Piercings

Mit Piercings ist es möglich, seinen Körper in moderner Art und Weise an sämtlichen Stellen mit den unterschiedlichsten Schmuckstücken zu verzieren. Es gibt immer ausgefallenere Piercing-Methoden, um seinen Körper so farbenfroh wie nur möglich zu gestalten. Mit den bunten Farben und den verschiedensten Formen an Piercings, ist es unkompliziert, das passende Schmuckstück zu finden. Auf zahlreichen Internet-Plattformen gibt es allerlei Piercings zu bestellen oder Informationen darüber, welches Piercing das Richtige ist. Denn die Welt des Körperschmucks ist sehr breit aufgefächert. Aufgrund dessen häufen sich leider auch die allergischen Reaktionen und Unverträglichkeiten.

Materialien & die richtige Pflege

Piercings werden aus den verschiedensten Grundstoffen hergestellt.

Die Wahl des ersten Piercingsteckers ist schwieriger als gedacht, da sich nicht jedes Material mit dem frisch gestochenen Stichkanal verträgt. Selbstverständlich verträgt sich nicht jeder Körper mit jedem Material. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, sich beraten zu lassen oder gewisse Materialien vorab zu testen, damit man sich davon überzeugen kann, dass man seinen Schmuck auch verträgt und keine Schmerzen erleiden muss.

Ersteinsatz

Schmuckstücke aus Titan oder mit Titanlegierung sind die beste Wahl für einen Ersteinsatz-Schmuck, da sie absolut nickelfrei sind. Titan wird auch in der Herstellung der Medizintechnik für Implantate, Prothesen, Herzschrittmacher und Weiteres häufig verwendet, da der Heilungsprozess sehr schnell voran geht.
Im Normalfall kann man davon ausgehen, dass keine Allergien oder Hautreizungen auftreten.

Zweiteinsatz

Bei der Verwendung von Schmuckstücken aus Gold, Silber oder Chirurgenstahl ist zu empfehlen, diese erst zu nutzen wenn der Stichkanal gründlich verheilt ist, da es zu Hautirritationen führen kann.

  • Gold ist ein sehr weiches Material und daher sehr anfällig für Kratzer an der Oberfläche.
  • Silber sollte man nur an der Hautoberfläche tragen und nicht in den Stichkanal einführen. Der Stab sollte aus Titan bestehen.
  • Chirurgenstahl enthält einen geringen Nickelanteil, daher gelangen die Nickelsalze auch leicht in verwundete oder frisch gestochene Piercings.

Dauerinsatz

Piercingschmuck aus PTFE ist bestens für den Erst- und Dauereinsatz eines Piercings geeignet, da das Material aus leichtem und glattem Kunststoff besteht und es sehr flexibel ist.
Acryl oder Plexiglas werden aufgrund der sehr glatten Oberfläche in vielen Fällen für Plugs oder Dehnungsstifte verwendet.
Die Materialien werden meist gut vom Körper aufgenommen.
In den kleinen Poren des Piercing-Schmucks lagern sich allerdings Körperflüssigkeiten an, welche die Haut absondert. Daher empfiehlt sich die Schmuckstücke regelmäßig zu reinigen. Ansonsten kann es zu unangenehmen Gerüchen oder Hautreaktionen kommen.

Naturmaterialien

Holz oder tierische Materialien wie Knochen, Horn und Elfenbein sind mit Abstand die ältesten Schmuckmaterialien. Jedoch werden sie jediglich für Ohrschmuck verwendet. Holz, Horn usw. haben absolut NICHTS in einem Stichkanal zu suchen!
Die Tier-Materialien sind sehr leicht zu formen und können auch sehr glatt geschliffen werden. Infolgedessen werden sie in der Verarbeitung meist bevorzugt. Naturmaterialien sind äußerst ungeeignet für die Verwendung als Erstschmuck, da sie sehr leicht spröde und rissig werden. Demgemäß ist es wichtig seine Schmuckstücke regelmäßig mit pflanzlichem Öl zu pflegen. Bei Schmuckstücken welche aus Horn, Knochen oder sonstigen vom Tier abstammenden Materialien hergestellt wurden, besteht die Gefahr, dass sich Bakterien bilden, wenn die Schmuckstücke nicht gründlich genug gereinigt werden.
Tunnel und Plugs die aus Holz, Knochen oder anderen natürlichen Werkstoffen hergestellt sind, werden im Winter bevorzugt, da sie keine Kälte aufnehmen und deswegen auch um einiges angenehmer zu tragen sind wie metallerne.

Risiken

Auch wenn das Piercing von einem spezialisten gestochen wird, kann es nichstsdestotrotz zu Endzündungen oder anderen Nebenwirkungen kommen.
Faktoren wie es zu Entzündungen kommen kann:

  • die falsche Körperstelle
  • ungeeigneter Schmuck
  • schwaches Bindegewebe
  • unregelmäßige oder falsche Pflege
  • Entzündung durch Reibung
  • ...

Sollten Sie unter einer Nickelallergie leiden, raten wir Ihnen auf der Verpackung oder der Beschreibung der Piercings nachzulesen ob sich auch kein Nickel im Piercing wiederfindet.

Piercing selberstechen? Auf keinen Fall!

Im Internet findet man viele Seiten mit Anleitungen wie man sich selbst ein Piercing stechen kann. 
Von dieser Idee ist in jedem Fall abzuraten, da dies sehr schlimme Folgen nach sich ziehen kann.

Die häufigsten Kandidaten, welche auf die Idee kommen sich selbst ein Piercing zu stechen, sind unter 18-jährige Jugendliche denen die Erlaubnis der Eltern fehlt.
Beim selber stechen eines Piercings können sich Narben, Entzündungen, Infektionen oder Blutergüsse bilden.
Aus diesem Grund sollte man dieses Risiko gar nicht erst eingehen!
Am besten gehen Sie zu einem professionellen Piercer, welcher sich mit diesem  Thema auch auskennt.

Was sagt das Gesetz?

Bereits die kleinsten der jüngeren Generation lassen sich die ersten Ohrringe beim Hausarzt oder einem Piercer stechen, dies ist aber nur mit der Einverständniserklärung der Eltern erlaubt.
Denn das Jugendschutzgesetz besagt das Jugendliche von 14 bis 16 Jahren nur gepierct werden dürfen, wenn ein Erziehungsberechtigter anwesend ist und bestimmte Unterlagen vorlegen kann.

Bei Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren genügt eine ausgefüllte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten sowie ein Lichtbildausweis des Erziehungsbereichtigten und des Jugendlichen.
(Es sind nur bestimmte Piercings an Jugendlichen erlaubt)

 

Welche Piercings gibt es?

Es gibt sie von Kopf bis Fuß!
Es gibt verschiedene Stellen am Körper an denen allerlei Piercings gestochen werden können z.B.:

  • Ohrringe
  • Ohrpiercings
  • Nasenpiercings
  • Lippen Piercings
  • Zungenpiercing
  • Bauchnabelpiercing

Kunst am eigenen Körpers steigert sich weiter bis zu ausgedehnten Ohrlöchern, Oberflächenpiercings, Implantaten, Formen welche aus dem Körper heraus gestanzt werden oder gespaltene Zungen. Es gibt die außergewöhnlichsten Methoden seinen Körper zu etwas Besonderem zu machen und zu gestalten, denn der Trend steigt immer weiter und entwickelt sich auch dementsprechend.

 

Ohren aufzudehnen ist eine der beliebtesten Methoden um seine Ohren zu gestalten und zu schmücken.
Das Ohrloch wird mit einem geeigneten Dehnstab auf die gewünschten Millimeter immer weiter und weiter ausgedehnt. Von Holz bis Silikon, alle Variationen und Formen sind im Schmuckkästchen vorhanden. Diese nennt man "Tunnel" oder "Plug".
Die Materialien des Schmucks für gedehnte Ohrlöcher werden meist aus Hartplastik, Silikon, Metall, Holz, Stein wie Rosenquarz oder Glas hergestellt. Hölzerne und Silikon Plugs oder Tunneln werden bevorzugt, da die Materialien vermeiden, dass ein Ohrloch unangenehm zu riechen beginnt oder sich Schmutz bildet.

Ein Dehnstab - auch Taber oder Exbander genannt - ist eine Form, welche meist aus Akryl oder Plexiglas besteht. Es gibt sie in verschiedensten Größen und Farben. Dehnschnecken oder Spiralen sind eine gleich wirksame Lösung sein Ohr zu dehnen.

Implantate sind Metallteile die an beliebigen Stellen unter die Haut platziert werden, damit man sie nach dem Eingriff an der Hautoberfläche im 3D Effekt sehen und auch spüren kann.
Die Hardcore Version der Implantate sind eingesetzte Hörnchen an der Kopfhaut oder Metallteile in der Gesichtsregion.